Bestärkt wurde das ganze durch ein paar Freunde vom Bremen Street Collective, mit denen ich vor ein paar Wochen auf der Straße unterwegs war. An dem Tag hatten wir uns alle mehr oder weniger mit Telezoom-Objektive „bewaffnet“.
Und was soll ich sagen? Das hat verdammt viel Spaß gemacht. Ich bin aber auch ein Freund von Festbrennweiten und mit einem 70-200mm f/2.8 von Canon möchte ich auch nicht immer rumlaufen. Da kam mir irgendwie das 85mm f/1.4 von Samyang / Walimex / Rokinon in den Sinn.
Da mein Geldbeutel leider kein Fass ohne Boden ist, habe ich mich letztendlich für eine günstige Variante entschieden. Dadurch muss ich allerdings auch auf einen Autofokus verzichten. An der Sony a6300 ist das aber nicht ganz so tragisch, da das Focus Peaking sehr zuverlässig arbeitet. Ein bisschen Eingewöhnung ist bei 85mm (ca. 127,5mm an APS-C) trotzdem nötig.
Ich habe die Linse am Abend ausprobiert, was die Sache nicht unbedingt leichter gemacht hat. Dazu dann auch noch der Regen, der den Bildern aber eine schöne Stimmung verleiht. Nicht immer sitzt der Fokus zu 100% da, wo ich ihn gerne gehabt hätte, was aber auch einfach Übungssache sein kann. Aber der Look der Fotos hat mir einfach direkt richtig gut gefallen.
Trotzdem habe ich mit mir gehadert, ob ich die Scherbe jetzt behalten soll, oder ob ich sie zurückschicke. Zum einen fehlte mir (vermutlich aus Bequemlichkeit) ab und zu der Autofokus und zum anderen ist das Objektiv an der a6300 ein ganz schöner Klopper. Ich habe mich aber einfach in den Look der Bilder verliebt und mich dazu entschieden, das Objektiv zu behalten. Mein „immer dabei“ wird es zwar nicht, aber für manche Touren ist es genau die richtige Brennweite.
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